Autorenarchiv: claudiaschadauer
Abverkauf Paralympics-Kollektion
ZBR MitarbeiterInnen Information
Sehr geehrter Kollege,
ich melde mich in einer für die AUVA sehr turbulenten Zeit und nach zwei sehr bewegten Wochen mit einem ZBR Bericht zu den aktuellen Themen bei Ihnen. So wurde in der Vorwoche im steirischen Schladming die ZBR BetriebsrätInnenkonferenz 2014, an der rund 120 BetriebsrätInnen und Behindertenvertrauenspersonen aus der gesamten AUVA teilnahmen, durchgeführt. Im Zentrum der Konferenz stand ein ZBR Positionspapier zur Beitragsreduzierung (s. ZBR MitarbeiterInneninformation / Juli), zur Kooperation zwischen dem UKH Klagenfurt und dem Wörtherseeklinikum (KABEG) und einer Machbarkeitsstudie (s. unten). Das Papier, das von 3 ZBR Arbeitsgruppen unter Begleitung von internen und externen Experten über den Sommer erarbeitet wurde, wurde nach einer entsprechenden Präsentation eingehend diskutiert und schließlich von der BetriebsrätInnenkonferenz einstimmig – über alle 3 im ZBR vertretenen Fraktionen hinweg – beschlossen und verabschiedet. Die beiden Obmann Stellvertreter Wolfgang Birbamer und Werner Gohm, die bei der Konferenz anwesend waren, zeigten sich von der Qualität des Papiers beeindruckt und sagten ihre Unterstützung zu. Das Konzept wurde zwischenzeitlich der gesamten AUVA Führungsspitze als auch dem AUVA Vorstand übermittelt. Sie können unser Konzept, das für den ZBR bei allen bevorstehenden Verhandlungen bindend ist, bei Ihrem örtlichen Betriebsrat oder auch über zentralbetriebsrat@auva.at anfordern.
Diese Woche fand nunmehr eine VAV und eine Vorstandssitzung, in deren Zentrum die schwierige finanzielle Situation der AUVA stand, statt. Das alles in einer Zeit, in der die AUVA auf Grund der Ergebnisse eines Einschauberichtes des Bundesministeriums für Gesundheit eine ungewollte und sehr negative Medienpräsenz hat. Zwischenzeitlich liegt dieser Bericht auch dem Zentralbetriebsrat vor. Im Wesentlichen finden sich die in den Medien dargestellten Vorwürfe (Befangenheit bei Auftragsvergabe, überhöhte Kosten der Pressearbeit, überhöhte Repräsentationskosten, mangelhafte Aufzeichnungen bei Dienstfahrten etc.) im Bericht wieder. Dabei ist festzuhalten, dass der Bericht mehr Fragen aufwirft, als er Antworten gibt. Aus diesem Grund stellte der erste Obmann Stv. Wolfgang Birbamer im Rahmen der Vorstandssitzung den Antrag, dass all diese Vorwürfe, mit interner und externer Begleitung, bis zur nächsten Vorstandssitzung am 25. November lückenlos aufzuklären sind. Unterstützt wurde der Antrag, der seitens des Vorstandes angenommen wurde, von Obmann Stv. Werner Gohm. – Auf einige Punkte aus dem Bericht reagierte die AUVA im Übrigen unmittelbar. So wurde z. B. der freie Dienstvertrag mit Pressesprecher Mag. Lexer nicht mehr verlängert und das Dienstverhältnis mit 1. Oktober beendet. Weiterlesen
Volkstheater – Supergute Tage
Erleben Sie am 15. November 2014 im Volkstheater „supergute Tage“.
Durch seine akribischen Aufzeichnungen sehen wir unsere scheinbar so geordnete Welt mit Christophers Augen. Und das ist mitreißend, witzig und zutiefst berührend. Mark Haddons Roman Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone wurde 2003 ein internationaler Bestseller. Für das Londoner National Theatre hat Simon Stephens, einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker, 2012 Haddons Stoff für die Bühne bearbeitet. „Stephens’ packende, emotionale und theatralisch wirkungsvolle Bearbeitung ist ein Triumph … Die Ökonomie seines Textes lässt dem Zuschauer viel Raum für die eigene Vorstellungskraft und vermeidet gekonnt vorschnelle Erklärungen.“ (Variety) (Quelle: www.volkstheater.at)
Für nähere Informationen und das Anmeldeformular klicken Sie bitte hier.
Vervollständigen Sie Ihre Sammlung und helfen damit der St. Anna Kinderkrebsforschung
Wie bereits in den vergangenen Jahren haben Sie auch heuer die Gelegenheit eines oder auch mehrere Maskottchen aus der beliebten Kuscheltier-Kollektion der St. Anna Kinderkrebsforschung zu erstehen. Schweinchen Rosi, Esel Emil oder Küken Kiki sind ein ideales Geschenk und originelles Mitbringsel! Mit Ihrer Bestellung unterstützen Sie die St. Anna Kinderkrebsforschung, denn der Erlös kommt zur Gänze dieser Forschung zugute. Der Spendenbeitrag pro Kuscheltier beträgt € 12,–.
Ihre Bestellung per E-Mail nimmt ab sofort bis spätestens 31. Oktober 2014 Koll. Claudia Schadauer entgegen.
Bilderverkaufsausstellung – Künstler helfen Künstlern
„Martiniganslessen“ in Prag
Erleben Sie mit uns das wunderschöne Prag im Rahmen einer 2-tägigen Nostalgiezugfahrt vom 08.11. – 09.11. 2014.
Mit dem Salonwaggon fahren wir nach Prag, um dort in eine 4*Hotel zu übernachten. Bei einer Schifffahrt auf der schönen Moldau werden wir neben einem Begrüßungsgetränk und Tanzmusik ein leckeres „Martinigansl“ genießen. Nach einem Stadtrundgang und der Besichtigung der Prager Burg führt uns der Salonwaggon wieder zurück nach Wien.
Genauere Details zu diesem Ausflug und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.
Gruppenversammlung vom 30. September 2014
Heute fand um 14.00 Uhr im Vortragssaal des FVZ die Gruppen(Betriebs)Versammlung der AUVA Hauptstelle statt.
Aufgrund der relativ geringen Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen (85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) und der krankheitsbedingten Absage unseres Ehrengastes Mag. Michael Aichinger (Vorsitzender des Bundesausschusses WB 20) mussten die Tagesordnungspunkte etwas abgeändert werden.
Nach dem Bericht des Kassiers Koll. Roland Braunschmidt über die Gebarungen des Betriebsrates in der ablaufenden Funktionsperiode 2010 bis 2014 und seiner Entlastung durch die Kassaprüfer AL Mag. Thomas Wollein und Koll. Mag. Manfred Fenböck, berichtete BRV Rainer Hawlicek über die teils turbulenten vergangenen vier Jahr in der AUVA und dem Betriebsrat der Hauptstelle. Unter anderem über das Programm CHANGE und die positiven Entwicklungen, wie z.B. das Fair Play Team, das daraus hervorgegangen ist und als Beispiel für alle Sozialversicherungsträger Schule macht. Aber auch Themen wie Cook & Chill und natürlich die UV-Betragssenkung standen auf seinen Tagesordnungspunkten. Seine Berichte wurden von unserem ZBR-Vorsitzenden Wolfgang Gratzer ergänzt und bestätigt.
Die Versammlung wurde mit der Abstimmung über den Wahlvorstand, für den AL Mag. Hannes Koini, AL Mag. Gabriele Rehberger und Mag. Elisabeth Preitler zur Verfügung stehen, zur bevorstehenden Betriebsratswahl am Freitag, den 24. Oktober 2014, im Betriebsratszimmer der Hauptstelle und die Bestätigung der Kassaprüfer AL Mag. Thomas Wollein und Koll. Mag. Manfred Fenböck für die nächste Funktionsperiode beendet.
Zum Abschluss fand noch die Verlosung von Büchergutscheinen und Gutscheinen von Intersport Eybl statt. Wir gratulieren allen Gewinnern nochmals herzlich.
Ihr Betriebsrat
Optik TROST – September/Oktober-Aktion
Lohnsteuer runter – BetriebsrätInnen-Konferenz im Austria Center
Bei der heutigen von ÖGB und der AK organisierten BetriebsrätInnen-Konferenz, an der über 5.000 Betriebsrätinnen und Betriebsräte (unter anderen BRV Rainer Hawlicek, BRVStv Claudia Schadauer, BR Irene Zeller und BR Roland Braunschmidt) teilgenommen haben, wurden die Ergebnisse der österreichweiten Unterschriften-Aktion „Lohnsteuer runter“ präsentiert. 
Nach einleitenden Worten von Vizepräsidentin des ÖGB Renate Anderl und Vizepräsident Norbert Schnedl, bedankte sich unter anderem auch der Präsident der AK Rudi Kaske für die 688.759 Unterschriften.
Danach wurde das ÖGB/AK–Steuermodellzur Senkung der Lohnsteuer vorgestellt.
Hier die Entlastungsmaßnahmen im Überblick
- Der Eingangssteuersatz soll von 36,5 auf 25 Prozent abgesenkt werden.
- Der Höchststeuersatz soll unangetastet bleiben.
- Erhöhung der Grenze für den Spitzensteuersatz auf 80.000 Euro (bisher 60.000 Euro)
- Um einen harmonischen und gerechten Tarifverlauf zu erreichen, soll die Zahl der Steuerstufen auf 6 erhöht werden
- Arbeitnehmerabsetzbetrag und Verkehrsabsetzbetrag sollen auf insgesamt 450 Euro angehoben werden.
- Auch die Negativsteuer soll auf 450 Euro erhöht werden, damit auch ArbeitnehmerInnen mit sehr niedrigen Einkommen entlastet werden.
- PensionistInnen sollen erstmals eine Negativsteuer von 110 Euro erhalten.
- Die Steuerbegünstigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie für Aufwandsentschädigungen, Zulagen, Zuschläge, etc. muss erhalten bleiben.
- Es sollen wirksame Maßnahmen gegen die Kalte Progression gesetzt werden.
Steuersätze im ÖGB/AK-Modell
- 11.000 bis 20.000 Euro: 25 Prozent
- 20.000 bis 30.000 Euro: 34 Prozent
- 30.000 bis 45.000 Euro: 38 Prozent
- 45.000 bis 60.000 Euro: 43 Prozent
- 60.000 bis 80.000 Euro: 47 Prozent
- Ab 80.000 Euro: 50 Prozent
Was das Modell bringt und wie es finanziert werden soll
Das ÖGB/AK-Modell sieht Entlastungen von insgesamt knapp unter 6 Milliarden Euro vor. Ein Teil davon finanziert sich selbst: Eine Erhöhung der verfügbaren Einkommen der Menschen durch eine Senkung der Lohnsteuer führt zu einem Anstieg der Konsumausgaben und löst damit Impulse für Produktion und Beschäftigung aus. Das ist mit zusätzlichen Einnahmen für den Staat verbunden. Bei einem Volumen von knapp unter 6 Milliarden Euro fließt fast 1 Milliarde Euro wieder an den Staat zurück.
Der Schwerpunkt des ÖGB-AK-Entlastungsmodells liegt, wie der Name schon sagt, auf der Entlastung der ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen. Die Entlastung der arbeitenden Menschen ist aber ohne Gegenfinanzierung nicht möglich. Den ArbeitnehmerInnen darf die Lohnsteuerentlastung jedenfalls nicht am Wege der Gegenfinanzierung wieder weggenommen werden.
So könnten 6 Milliarden Euro Lohnsteuersenkung gegenfinanziert werden:
- 1 Milliarde durch Konsum- und Konjunkturbelebung (Selbstfinanzierung)
- 1 Milliarde Euro mit wirksamen Maßnahmen gegen Steuerbetrug
- 2 Milliarden Euro mit mehr Verteilungsgerechtigkeit: Große Vermögen, Erbschaften, Schenkungen und Stiftungen usw. besteuern
- 2 Milliarden Euro durch Reformen: Ausnahmen im Steuersystem beseitigen, Effizienzsteigerungen, Kompetenzbereinigungen, Beteiligung der Länder, Doppelförderungen vermeiden
Mehr Information: http://www.lohnsteuer-runter.at/modell.php
Wenn die Regierung es beschließt: Mehr netto mit dem ÖGB/AK-Lohnsteuermodell!
Berechnen Sie hier, wie viel Sie mit dem ÖGB/AK-Lohnsteuermodell mehr im Börsel hätten.
http://mehrnetto.arbeiterkammer.at/








