Dass das Ganze – man hätte die Inszenierung getrost mit den Rosenkavalier-Kostümen der alten Staatsoperninszenierung bestücken können – historisch daherkommt, wäre an sich kein Problem. Wenn die Regie jedoch aus den Hauptfiguren vor allem Hölzernes „herausholt“, wirkt etwa jemand wie Massimo Giordano in dem putzigen Kostüm einer verflossenen Epoche einfach nur noch verloren. Zudem bewältigt Giordano zwar die Spitzentöne kraftvoll, der Rest ist jedoch ein verlustreicher Kampf um Intonation, bei dem Nuancen, Schönklang und geschmeidige Linien unter die Räder kommen.
Interessierte klicken hier um zum Anmeldeformular zu gelangen.










