Autorenarchiv: claudiaschadauer

Wiener Staatsoper – La Nozze di Figaro

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Kultur veröffentlicht.

Figaro, der gewandte Diener des Grafen Almaviva, ist mit Susanna, der Zofe der Gräfin Almaviva verlobt. Das für die beiden vom Grafen angewiesene Zimmer wird ausgemessen. Die Nähe zu den gräflichen Gemächern scheint Figaro ein Vorteil, doch wird er von Susanna belehrt, dass diese Nähe auch ihre Gefahren habe. Denn der Graf habe zwar auf das alte Herrenrecht, das Jus primae noctis, verzichtet, nicht aber auf Figaros Susanna. Und noch andere Gefahren bedrohen Figaro, ohne dass er es ahnt: Marcellina, Haushälterin im Schloss des Grafen, hat seinerzeit Figaro Geld geliehen gegen ein von diesem längst vergessenes Heiratsversprechen; sie denkt nun daran, den Wechsel zu präsentieren.

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Effizienzstudie wieder großes Medienthema – dazu die Richtigstellung des Sozialministeriums

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Allgemein veröffentlicht.

Selten ist eine Expertenstudie mit mehr Spannung erwartet worden als jene, die Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) im Dezember 2016 bei der London School of Economics zur Effizienz des österreichischen Milliardenimperiums der Sozialversicherungen in Auftrag gegeben hat. Wie aus einem der „Presse“ vorliegenden Papier als Beilage für die rund 1000 Seiten umfassende Studie hervorgeht, soll der Umbau radikal ausfallen. Bei Finanzierung und Mittelverteilung läuft alles auf einen stärkeren zentralen Zugriff durch den Hauptverband der Sozialversicherungsträger und auch durch den Sozialminister hinaus.

Ärzte würden als Vertragspartner und Anbieter von Leistungen zunehmend Konkurrenz bekommen. Denn die Sozialversicherung könnte selbst vermehrt Gesundheitsleistungen anbieten.

* Ausweitung der Beiträge: Ebenso viel Zündstoff wird ein weiterer Schwerpunkt der inzwischen fertiggestellten Studie, die nach der Übersetzung aus dem Englischen offiziell bis Ende August vorgestellt wird, liefern. Das betrifft die von der SPÖ verlangte Neuregelung und „Verbreiterung und Ergänzung“ der Finanzierung, um den Faktor Arbeit zu entlasten. Damit wird auf die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt reagiert. Es handelt sich um die seit Jahren als Maschinensteuer und nun als Wertschöpfungsabgabe diskutierte Umstellung von Beiträgen nur nach den Bruttolöhnen auf die gesamte Wertschöpfung eines Unternehmen. Das findet sich unter dem Ziel „Zukunftsfit 2030“.

* Aus für Trennung der Beamtenversicherung: Zur politischen Kraftprobe vor allem mit der ÖVP wird die Vorgabe, die Trennung gegenüber der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) abzuschaffen. In dieser sind die Beamten und die Vertragsbediensteten des Bundes vereint. Die BVA konnte unter anderem auch wegen des Selbstbehalts beim Arztbesuch den Versicherten günstigere Leistungen anbieten und Vergünstigungen gewähren. Mit der „Beseitigung der Trennung“ und der „Zusammenrechnung der Beitragsgrundlagen von Beamten und anderen Versicherten“ würden Mittel der BVA in den allgemeinen Sozialversicherungstopf fließen. Das Gegenüber Stögers als BVA-Obmann ist nach wie vor Fritz Neugebauer, der im Vorjahr als Chef der Beamtengewerkschaft abgetreten ist.

* Zugriff auf Rücklagen: Im Zuge einer Neuordnung der 21 Sozialversicherungsträger – mit den Krankenfürsorgeanstalten (KFA) etwa für Wiens Beamte sind es sogar mehr als 30 – wird generell ein verstärkter Zugriff auf Rücklagen der einzelnen Kassen angestrebt. Das findet sich im Abschnitt „Analyse der strategischen Verwendung von Rücklagen“. Insbesondere werden dabei „zentrale Vorhaben der Gesundheitsreform“ wie die von der Ärztekammer und den niedergelassenen Ärzten bekämpften Einrichtungen zur Primärversorgung sowie die ambulanten Einrichtungen der Krankenkassen und Sozialversicherungen angeführt.

* Stärkung der Sozialversicherung: Nicht nur das dürfte die Ärzteschaft in Alarmstimmung versetzen. Angeregt wird unter anderem konkret eine Stärkung der Sozialversicherung gegenüber den Vertragspartnern und damit auch der Ärzte. Wörtlich heißt es in dem der „Presse“ vorliegenden Papier: „So könnten Gesundheitsdienstleistungen nicht nur über Vertragsbeziehungen zugekauft werden, sondern verstärkt selbst angeboten werden.“

* Streichung der Unfallversicherung (AUVA): In der Unterlage finden sich außerdem die länger bekannten Überlegungen, die Sparte Unfallversicherung im Sozialimperium zu streichen und in die beiden Sparten Pensions- und Krankenversicherung zu fusionieren. Da lief die AUVA im Frühjahr Sturm.

Quelle: www.diepresse.com/inland

Dazu eine Richtigstellung des Sozialministeriums: >>>

AK-Präsident Rudi Kaske besucht AUVA Hauptstelle

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ArbeitnehmerInnenInfo veröffentlicht.

Im Gespräch mit den Beschäftigten der AUVA

Anfang Juli 2017 besuchte Rudi Kaske die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauptstelle der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Im Gespräch mit den Beschäftigten bekam der AK Präsident einen umfassenden Einblick in die Aufgabenbereiche der unterschiedlichen Abteilungen. „Die Beschäftigten der AUVA können auf ihre Leistungen für die Versicherten zu Recht stolz sein“, meinte Kaske nach dem Rundgang.

Im Dienst der Gesundheit

Für knapp fünf Millionen Versicherte erbringt die AUVA wichtige Gesundheitsleistungen aus einer Hand: Von der Prävention über die akute Unfallheilbehandlung bis hin zur Rehabilitation und Entschädigung stehen die AUVA-Beschäftigten im Dienst der Gesundheit ihrer Versicherten. Angestellten-Betriebsratsvorsitzender Rainer Hawlicek erklärt: „Die österreichischen Sozialversicherungsträger leisten großartige Arbeit für die Menschen in unserem Land. Leute, die mit der AUVA zu tun haben, wissen unsere Leistungen besonders zu schätzen – allerdings wünschen wir uns natürlich, dass unsere Präventionsarbeit wirkt und möglichst wenig Menschen auf unsere Leistungen angewiesen sind.“

Im Gespräch mit dem AK Präsident berichten die Mitglieder des Betriebsrats außerdem von der Sorge der Beschäftigten vor einem politischen Angriff auf das österreichische Sozialversicherungssystem. Hier versicherte Kaske: „Wir werden alles dafür tun, dass es nicht zu einer mutwilligen Zerschlagung des öffentlichen Systems kommt – hier wird die AK ein starker Partner sein.“ (Quelle: https://www.kaske.at/betriebsbesuche/AUVA.html)

Mehr Bilder zum Besuch von AK-Präsident Rudi Kaske finden Sie unter diesem Link. Das Passwort fordern Sie bitte bei Ihrem Betriebsrat an.