Archiv der Kategorie: BetriebsratsInfo

Kundgebung vor der Regierungsklausur in Mauerbach

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Die Regierung veranstaltet ab heute eine Regierungsklausur in Mauerbach. Wir nützten diese Gelegenheit und die dort anwesenden Medien um auf den bevorstehenden Sozialabbau aufmerksam zu machen. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der AUVA,  WGKK und PVA kamen auch mit ihren Familien und versuchten die eintreffenden Regierungsmitglieder durch die mitgebrachten Plakate zum Umdenken zu bewegen.

Herzlichen Dank an Kollegen Reinhard Niedermaier, der wieder für die ausgezeichnete Organisation der kurzfristig angesetzten Veranstaltung verantwortlich zeichnete.

Mehr Fotos zu dieser Kundgebung finden Sie hier.

 

Unterschriftenübergabe am Ballhausplatz

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Wieder ein gelungenes Zeichen der Solidarität!

Heute hat unser ZBR-Vorsitzender Erik Lenz die 190.198 Unterschriften (Papier und online) symbolisch an die Generalsekretärin Mag. Guggenbichler als Stellvertreterin von Bundesministerin Hartinger-Klein übergeben.

Auf einem Krankenhausbett in drei großen Säcken wurden die Unterschriftenlisten vor dem Bundeskanzleramt unter Beisein der Presse übergeben. Neben einer kurzen Reder der Initiatorin unserer Online-Petition Susanne Prager-Schugarp kamen auch anerkennende und unterstützende Worte unter anderem von Wolfgang Katzian (Vorsitzender Gewerkschaft der Privatangestellten), Barbara Teiber (Frauensekretärin der Gewerkschaft der Privatangestellten), Willi Steinkellner (Stv. Vorsitzender der Gewerkschaft vida) und Christian Meidlinger (Vorsitzender der Gewerkschaft younion).

Auch der ehemalige Sozialminister Alois Stöger und der amtierende Klubobmann der SPÖ im Nationalrat Andreas Schieder haben sich er Kundgebung angeschlossen.

1. Mai 2018 – Wir haben ein Zeichen gesetzt

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Schon in den frühen Morgenstunden waren zahlreiche Helferinnen und Helfer für unsere AUVA tatkräftig bei der Sache. Warnwesten, OP-Mäntel wurden mit unserem Logo bestückt und verteilt.

Gegen 8.30 Uhr setzte sich die gewaltige Menge von Kolleginnen, Kollegen, Verwandten und Freunden auch aus den Bundesländern, die mit Bussen extra nach Wien gereist waren, dann vom Brigittaplatz Richtung Rathausplatz in Bewegung.

Ich kann es gar nicht in Worte zu fassen, dieses Bild der Verbundenheit, der Einigkeit, der Stärke….. Ein großes Miteinander in diesen turbulenten Zeiten….

Um mit den Worten unseres ZBR-Vorsitzenden Erik Lenz zu sprechen „Wow“….

Sie finden  hier schon einige Bilder dieses eindrucksvollen Marsches. Die weiteren Fotos der zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die auch fotografiert haben, werden in Kürze auch in diesem Beitrag veröffentlicht.

Wir möchten uns nochmals wirklich ganz herzlich

bei den vielen Helferinnen und Helfern bedanken!

DANKE

Betriebsversammlung April 2018

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Anlässlich der derzeitigen angespannten Situation, der angedrohten Auflösung unserer AUVA, fand heute im Vortragssaal des FVZ, wie auch bereits am Vormittag vor dem Traumazentrum Wien – Standort Meidling, eine sehr erfolgreiche Betriebsversammlung statt.

Nach einleitenden Worten unseres BRV der Hauptstelle Rainer Hawlicek  und unseres ZBRV Erik Lenz und einigen Worten unseres GD Dr. Helmut Köberl und Anton Hiden, Mitglied der Selbstverwaltung, freute uns ganz besonders, dass wir unter den Besuchern auch Betriebsrats- und Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen anderer Träger und Firmen bei dieser Betriebsversammlung begrüßen durften. Die GPA-djp war durch Ronny Rauch vertreten. Solidaritätsbekundungen der Vorsitzenden der Gewerkschaft ProGe zeigen uns, dass wir breite Unterstützung erhalten.

Wir möchten aber auch Sie alle, liebe Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen, die unermüdlich unsere Unterschriftenlisten verteilen, die Online-Petition verschicken und sich mit all Ihrer Kraft für den Erhalt unserer AUVA  einsetzen.

Herzlichen Dank!

Hier einige Fotos zu unserer Betriebsversammlung und zur Betriebsversammlung vor dem Traumazentrum Wien – Standort Meidling.

Hartinger-Klein geht von Auflösung der AUVA aus

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WIEN. Die Regierung macht mit dem Umbau des Sozialversicherungssystems ernst. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) kündigte an, sie gehe davon aus, dass die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) tatsächlich aufgelöst wird.

Sie glaube nicht, dass die AUVA die geforderten 500 Millionen Euro an Einsparungen erbringen wird. Proteste dagegen kamen nicht nur aus der SPÖ und dem ÖGB.

Im Regierungsprogramm wird von der AUVA bis Ende des Jahres ein Konzept zur Einsparung von 500 Millionen Euro gefordert. Andernfalls werde die AUVA in die bestehenden Träger übergeführt und damit aufgelöst. Hartinger-Klein erklärte nun gegenüber der APA, sie gehe davon aus, dass die AUVA die 500 Millionen nicht auf die Reihe bringen werde. Deshalb werde es „nach derzeitigem Stand“ zur Auflösung kommen.

Grobkonzept für Zusammenlegung Ende April

Die Sozialministerin kündigte auch an, dass ein „Grobkonzept“ zur Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger Ende April/Anfang Mai vom Ministerrat beschlossen werden soll. In Kraft treten soll es mit längeren Übergangsfristen mit 1. Jänner 2019. Geplant ist dabei, die derzeit 21 Sozialversicherungsträger auf „maximal fünf“ zu reduzieren. Die neun Gebietskrankenkassen sollen zu einer „Österreichischen Krankenkasse“ zusammengefasst werden.

AUVA-Obmann Anton Ofner zeigte sich „erstaunt“ über die Aussagen Hartinger-Kleins. Für ihn ist es „unerklärlich“, dass Hartinger-Klein den vereinbarten Zeitplan „einseitig aufkündigt“. Er hielt der Ministerin auch vor, sich nicht an das Regierungsabkommen zu halten. Er selbst wolle dieses „auf Punkt und Beistrich“ einhalten und die geforderten 500 Millionen Euro bis Jahresende erbringen. Allerdings sei dieser Betrag nur zu schaffen, wenn die AUVA von ihren versicherungsfremden Leistungen und den zu leistenden Querfinanzierungen im Ausmaß von mehreren hundert Millionen Euro befreit werde. Eine Analyse dieser Querfinanzierungen sei auch im Regierungsprogramm vorgesehen.

„Ein völlig falscher Schritt“

Unterstützung erhielt Ofner auch von der Spitzen des Hauptverbandes und der Ärztekammer. Für Alexander Biach wäre eine Auflösung der AUVA „ein völlig falscher Schritt“. „Die ausgezeichnete Versorgungskette darf nicht durch politische Ad-hoc-Aktionen gefährdet werden“, sagte der Hauptverbands-Chef. Und Thomas Szkeres bezeichnete die AUVA als „unverzichtbare Einrichtung“. Der Ärztekammer-Präsident betonte, dass die geforderten 500 Millionen Euro nur mit einer Schließung von Spitälern und Reha-Einrichtungen möglich wären.

Für die SPÖ warnte Gesundheitssprecherin Pamela Rendi-Wagner vor einem „unüberlegten und voreiligen Schnellschuss“. Und Sozialsprecher Josef Muchitsch verwies auf die gesunkenen Unfallraten durch die Präventionsarbeit der AUVA sowie auf deren sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung für Unternehmen. Der Salzburger FSG-Landesvorsitzende Gerald Forcher drohte bereits: „Wir sind bereit, einen Arbeitskampf zu führen und werden bis zum Schluss für die Beschäftigten und für die AUVA kämpfen“.