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Zeitumstellung – Sommerzeit – Winterzeit
Seit 1980 wurde in Österreich wieder die Zeitumstellung eingeführt, mit dem Hintergedanken durch eine bessere Tageslichtnutzung Energie zu sparen. Die Ölkrise 1973 untermauerte diese Idee. Seit dem werden zwei mal im Jahr die Uhren von 2.00 auf 3.00 Uhr und wieder zurück umgestellt und das beschert uns somit Sommerzeit und Winterzeit.
Wer Pensionsreform sagt, muss auch Privilegien in der Sozialversicherung angehen.
Für Sozialminister Hundstorfer kommt der Bericht des Rechnungshofes zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Während er darangeht, den Österreichern längeres Arbeiten und Rehabilitation statt Invaliditätspension schmackhaft zu machen, zeigt das Kontrollorgan auf, dass Bedienstete der Sozialversicherungen dank saftiger Zusatzpensionen gegenüber normalsterblichen ASVG-Versicherten immer noch stark begünstigt sind.
Zwar wurde für jene, die nach 1996 eingetreten sind, eine Anpassung an das ASVG vorgenommen. Tausende andere profitieren aber weiter davon, dass die Sozialversicherungen mit ihren eigenen Bediensteten etwa bei den Abschlägen höchst kulant umgegangen sind. Großzügiger jedenfalls als Regierung und Gesetzgeber mit ASVG-Versicherten und Bundesbeamten.
Der Sozialminister betont, ihm seien gesetzlich die Hände gebunden, nur höhere Beiträge von Sozialversicherungspensionisten seien möglich. Aber Hundstorfer ist selbst in der Sozialpartnerschaft groß geworden, die in der Sozialversicherung das Sagen hat.
Und ist nicht „mehr Gerechtigkeit“ genau jene Parole, die der sozialdemokratisch dominierte Teil der Sozialpartner, also Arbeiterkammer und ÖGB, in den letzten Wochen so oft beschworen haben? Das sollte auch für (privilegien-)geschützte Werkstätten gelten. Wenn Gerechtigkeit nicht bloß ein billiger Wahlkampfslogan sein soll, dürfen die Österreicher von Hundstorfer erwarten, dass er auch beim Stutzen von Pensions-Sonderrechten sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale wirft.
Zum Thema Gerechtigkeit ist wohl auch zu sagen, dass die DO-Pensionen zu einem großen Teil von den Beiträgen der Mitarbeiter finanziert sind. Immer wieder und seit vielen Jahren gibt es Angriffe auf dieses Pensionssystem. Gewerkschaft und Belegschaftsvertreter werden sehr genau darauf achten, dass „Vertrauenschutz“ nicht nur ein leeres Wort ist.
Die Presse.com schreibt Folgendes in der Abendausgabe vom 11.10.2012:
Die AUVA, die über ein Jahresbudget von 1,2 Mrd. Euro verfügt, wird von der Politik ausgeräumt. Statt die Beitragshöhe zu senken, hat die Politik der Anstalt stets neue Verpflichtungen auferlegt.
Wien. In Österreich gibt es Erfreuliches zu vermelden. Zum Beispiel die stark rückläufige Zahl von Arbeitsunfällen. Im Vorjahr musste die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) für 109.408 Unfälle, die bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin passiert sind, aufkommen. 1987 waren es noch 170.000 Unfälle, teilte die AUVA am Donnerstag mit.
Der Rückgang hängt mit den Veränderungen im Wirtschaftsleben zusammen, etwa dem schleichenden Wandel des Landes von der Schwerindustrie zu Dienstleistungen. Gleichzeitig wurde in gefährlichen Branchen mehr Wert auf die Prävention von Unfällen gelegt. So waren 1987 in Wien Mechaniker und Schlosser die unfallträchtigste Berufsgruppe, heute sind es Mitarbeiter von Reinigungsfirmen in Hotels und Büros. Für sie bietet die AUVA neben einer sicherheitstechnischen Beratung auch die Informationskampagne „Gesunde Haut“ an.
Dieser Trend lässt sich in den Bilanzen der AUVA ablesen. Bei ihr handelt es sich um eine gesetzliche Pflichtversicherung, die aus den Beiträgen der Dienstgeber (1,4Prozent der Lohnsumme) gespeist wird. Heute sind bei der Anstalt 4,7 Millionen Personen gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert – um eine Million mehr als vor 25 Jahren. Das führt dazu, dass bei der AUVA die Einnahmen in die Höhe geschossen sind. 1984 verfügte sie über ein Jahresbudget von 462.000 Euro, im Jahr 2010 waren es bereits 1,2 Mrd. Euro. Der Geschäftsbericht für 2011 liegt noch nicht vor. Aufgrund der steigenden Einnahmen und der geringeren Zahl der Arbeitsunfälle müsste die AUVA eigentlich hohe Gewinne ausweisen. Das tut sie aber nicht. In den vergangenen Jahren habe man ein Ergebnis um die „schwarze Null“ erwirtschaftet, sagte Friederike Lackenbauer, Direktorin der Wiener AUVA-Stelle, am Donnerstag.
Statt die Beitragshöhe zu senken, hat die Politik der Anstalt stets neue Verpflichtungen ohne entsprechende finanzielle Gegenleistungen auferlegt.
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Immer mehr Österreicher leiden unter psychischen Erkrankungen und Burn-out, und immer mehr gehen deshalb in Frühpension. Auf ihrer Jahrestagung in Graz suchen derzeit Arbeitsmediziner nach Wegen, die Menschen länger im Job zu halten.
Burn-out ist keine medizinische Diagnose wie etwa Erschöpfungsdepression, sondern die Bezeichnung für eine Grauzone zwischen ernst zu nehmender psychischer Belastung und Modeerscheinung – mehr dazu auch in Burn-out erkennen und vorbeugen (11.1.2012).
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