Es stehen noch zwei Karten für die Seefestspiele Mörbisch „Die Fledermaus“ am 26. Juli 2012 zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Kollegin Schadauer Kl. 389.
Sehr geehrte Kollegin, 
Sehr geehrter Kollege,
Während viele unserer Kolleg_innen unter der ersten Hitzewelle des Jahres ganz kräftig stöhnten, ließ die AUVA eine Sozialpartnereinigung, die ihr teuer zu stehen kommen wird – bemerkenswert kalt. Was war passiert? Trotz ursprünglich massiven Widerstand der Arbeitnehmerseite wurde in den letzten Wochen immer konkreter, dass nun doch eine Krankenversicherung (KV) für Selbständige, die aus dem Budget der AUVA finanziert wird, vereinbart wurde. Die Zustimmung der Arbeitnehmerseite, die sich bis zu Letzt gegen diese zweckentfremdete Verwendung aus dem AUVA Budget wehrte, wurde offenbar durch die Erhöhung des Präventionsbudgets um 25 Millionen Euro erreicht. Finanziert soll damit das Präventionsprojekt AUVA-Fit werden. AUVA-Fit wird betriebsspezifische Prävention durchführen und erstmals auch arbeits- und berufsbedingte Erkrankungen präventieren. Rechnet man nun die KV für Selbständige hinzu – dafür wird ein Aufwand von rund 19 Mio Euro veranschlagt – so bedeutet das für die AUVA eine Mehrbelastung von jährlich 44 Millionen Euro.
Jedenfalls sind sowohl mit der KV als auch dem AUVA-Fit 2 Tabus gebrochen. Einerseits wird mit dieser Krankenversicherung eine versicherungsfremde Leistung finanziert, andererseits werden erstmals berufsbedingte Erkrankungen präventiert – der Fuß ist jeweils in der Türe!
Kleidung
Schwitzen ist notwendig um unsere Körpertemperatur konstant zu halten. Zu empfehlen ist luftdurchlässige, leichte und bequeme Kleidung aus Baumwolle, Seide oder Leinen. Eng anliegende Kleidung und synthetische Materialien sollten vermieden werden. Auch die Schuhe müssen bequem sein. Vergessen Sie nicht auf die richtige Kopfbedeckung.
Steigt die Temperatur, sinkt die Leistungsfähigkeit der Autofahrer. Mehr Verkehrsunfälle sind das Resultat.
Die Reaktionsfähigkeit sinkt bei steigender Temperatur, warnt die Allgemeine Unfallversicherung (AUVA). Hitze ist ein Risikofaktor wie Müdigkeit.
Die Zahl der Verkehrsunfälle im Ortsgebiet steigt ab einer Temperatur von 32 Grad um bis zu 22 Prozent, berichtet die AUVA. Schon ab 30 Grad sinken die Reaktions- und Koordinationsgeschwindigkeit um ein Viertel, bei 35 Grad immerhin um 50 Prozent.
Die Enttäuschung in Bezug auf das Wirken der Führungseliten nimmt zu. Die Agentur Ketchum fand heraus, dass dieses Jahr weltweit schon zwei Drittel der Mitarbeiter wegen ihrer Vorgesetzten frustiert sind. Die Belegschaften wünschen sich klare, ehrliche Kommunikation und Vorbildfunktion, bekommen es aber nicht. In solchem Zustand, darf unterstellt werden, sind Engagement, Gefolgschaft, Leistungsbereitschaft kaum möglich.
Die Arbeit an der eigenen Standfestigkeit komme inmitten der Überforderung zu kurz. Manager seien bei hohem Tempo in diesen unsicheren Zeiten sehr im „eigenen Strudel“ und vergessen meist, dass ihre Mitarbeiter in anderen Geschwindigkeiten, mit anderem Informationsstand leben.
Der Anspruch der Belegschaften ist hoch, es geht aber nicht um „Lichtgestalten“, sondern um Konsequenz in der Kommunikation – und das ist mehr als nur Information. „Präsent zu sein, Vorbild im Sinne des Umgangs, des Vorlebens“
Im Büro
Zwischendurch Hände, Handgelenke und Unterarme 1 bis 2 Minuten in kaltes Wasser tauchen. Ebenfalls erfrischend wirken Kalt-Warm-Kompressen oder Eiswürfel auf den Innenseiten der Handgelenke, in den Armbeugen, am Hals und am Nacken. Ziehen Sie tagsüber die Vorhänge zu oder lassen Sie die Jalousien herunter bevor die Sonne ins Büro scheint.
Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufprobleme sind klassische Reaktionen unseres Körpers auf Hitze. Im Extremfall kann ein Hitzschlag mit Kreislaufkollaps drohen.
In den nächsten Tagen finden Sie hier einige Tipps um dies zu verhindern.
Trinken
Führen Sie den ganzen Tag über regelmäßg kalorienarme Flüssigkeit zu (mindestens 2-3 Liter Wasser, Mineralwasser, Tees). Die Getränke sollten nicht kalt sein, weil das u.a. die körpereigene Wärmeproduktion anregt. Auf Kaffee, schwarzen Tee, koffein- und zuckerhaltige Erfrischungsgetränke ebenso wie auf alkoholische Getränke sollten Sie verzichten.
Im Urlaub krank zu werden ist unangenehm. Allerdings verlieren Sie die Urlaubstage, an denen Sie krank werden, unter bestimmten Voraussetzungen nicht.
Krankheit verlängert Urlaub nicht
Die krankheitsbedingte Unterbrechung verlängert Ihren Urlaub allerdings nicht. Sobald der vereinbarte Urlaub zu Ende ist oder Sie wieder gesund sind, müssen Sie sofort wieder arbeiten gehen. Die Tage, die Sie krank waren, werden zu Ihrem noch bestehenden Urlaubsguthaben dazugerechnet.
Mobbing kann jeden treffen – auch in der AUVA. Deshalb besuchten BRV Waltraut Bayr, BR Claudia Schadauer und BVP Erich Strobl am 25. Juni 2012 eine Veranstaltung der AK-Wien zum Thema „Mobbing am Arbeitsplatz“.
Bei der von AK-Präsident Herbert Tumpel eröffneten Veranstaltung wurden die rechtlichen sowie auch die psychologischen und physischen Aspekte beleuchtet.
RA Dr. Thomas Majoros erklärte die derzeit gültige Rechtslage zu Mobbing am Arbeitsplatz. Danach zeigte Mag. Petra Smutny, Richterin am Oberlandesgericht Wien, anhand einiger OGH-Urteile Beispiele zur Rechtssprechung in Fällen von Mobbing am Arbeitsplatz auf (positive Bemerkung am Rande: alle Urteile ergingen zu gunsten der Opfer!)
Aber noch wichtiger als das sind die psychologischen Aspekte, die Folgen von Mobbing und was Betroffene dagegen tun können. Dies wurde von Peter Hoffmann, Abteilung Sozialpolitik der AK-Wien, und DDr. Christa Kolodej mit einigen eindrucksvollen Beispielen geschildert.
![mobbing[1]](http://blog.betriebsraete.at/auva/files/2012/06/mobbing1-240x300.jpg)
„Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, der die angegriffenen Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während längerer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.“ (Quelle: Leymann, Der neue Mobbing-Bericht (1995))